Beispiele aus unserer Praxis

aim Heilbronn – Dozententagung 2016

 

Gestaltung einer zweitägigen Veranstaltung für Dozent*innen und sowie Mitarbeiter*innen der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn – Franken (aim) am 13. und 14. Juni 2016

Unser Auftrag

  • Das Commitment zum Leitbild der aim bei den Mitarbeiter*innen und Dozent*innen stärken
  • Anregungen und Ideen entwickeln, wie die aim als Institution, ihre Mitarbeiter*innen und Dozent*innen den Auftrag der aim in der Bildungsregion Heilbronn noch effizienter verwirklichen können
  • Schwerpunkte des Qualifizierungsbedarfs feststellen

 

Was wir anbieten konnten

Wir organisierten mit sechs IQES-Moderatoren den Ablauf der Veranstaltung im Großformat von Plenumsphasen, gestalteten und leiteten die Workshops und den Austausch zwischen den Gruppen in Form der Walt Disney-Strategie. Wir boten Schnupperworkshops zu fünf Qualifizierungsbereichen an:

  • Lernprozesse nachhaltig und lernintensiv
  • Die heterogenen Ressourcen der Teilnehmer aktivieren und entfalten
  • Kooperative Elemente in aim-Veranstaltungen einsetzen
  • Moderieren und flexibel agieren
  • Die kulturelle Diversität berücksichtigen und nutzen.

 

Wie wir arbeiteten

Mit spielerischen Methoden wurden die Teilnehmer*innen eingestimmt und in Austausch gebracht. In Form eines World-Cafés hatten sie die Möglichkeit, sich in den Entwicklungsthemen der aim zu orientieren. Die Diskussion zu den Anregungen wurde als Walt Disney-Strategie organisiert, so dass die ideengebenden Gruppen die Rückmeldung von anderen Teilnehmer*innen bekamen. So waren alle intensiv als Ideen entwickelnde, aufnehmende und Feedback gebende Akteure beteiligt. Mit Energizern wurde zwischen den Phasen wieder Kraft und Beweglichkeit gewonnen. Die Ergebnisse wurden kreativ mit einer Evaluations-Landkarte festgehalten.

 

Welchen Nutzen die aim und ihre Mitarbeiter*innen von der Veranstaltung hatten

Die Leitziele der aim wurden durch die Veranstaltung allen Akteuren deutlicher. Alle Mitarbeiter*innen und Dozent*innen wurden mit ihren Anregungen in die Entwicklungsarbeit einbezogen. Die Geschäftsführung der aim konnte die Impulse aufgreifen und für ihr eigenes Qualitätsmanagement nutzen.

„Potenziale entwickeln – Schulen stärken“ – Moderation eines Netzwerktreffens 2017

 

Moderation eines Netzwerktreffens des Entwicklungsprogramms „Potenziale entwickeln – Schulen stärken“ NRW/Ruhrgebiet

 

Unser Auftrag

Die Vertreter*innen von 7 in der Netzwerkgruppe zusammengefassten Schulen sollten bei der Zielsetzung und der Konkretisierung der Umsetzungsschritte ihrer innerschulischen Entwicklungsarbeit unterstützt werden.

 

Was wir anbieten konnten

Mit der Disney-Strategie klärten die Teilnehmer*innen jeder Schulgruppe: Was wollen wir am Ende des nächsten Schuljahres an unserer Schule sehen?

Danach wurden diese „Träumergruppen“ wurden mit einer anderen Gruppe in der Rolle der Realisten wechselseitig im Austausch konfrontiert. Die Schulgruppen konkretisierten dann wieder alleine Traumziele anhand der Zeitsprungmethode.

Die Schulgruppen trafen auf eine andere (nicht dieselbe wie im ersten Durchgang) und stellten wechselseitig  ihre Konzepte vor. Sie gaben sich nacheinander ein Feedback in der Rolle der Kritiker. Die Schulgruppen trafen sich wieder alleine und konkretisierten ihren Handlungsplan.

 

Wie wir arbeiteten

Der Austausch und die Konkretisierung der eigenen Ziele und Entwicklungsschritte wurden durch die Disney-Strategie klar strukturiert und dadurch angeregt. Die Teilnehmer*innen lernten gleichzeitig Verfahren kennen, die sie in der Entwicklungsarbeit an ihrer eigenen Schule einsetzen können.

 

Welchen Nutzen die Teilnehmenden von der Veranstaltung hatten

Die Teilnehmer*innen sahen am Ende der Veranstaltung ihre Entwicklungsaufgaben und konkreten Schritte klarer – und dadurch machbarer.

„Die im Rahmen eines Netzwerktreffens des Projekts ‚Potentiale entwickeln – Schulen stärken‘ durchgeführte Fortbildung zur Schulentwicklung war äußerst passgenau und adressatenorientiert. Dank einer dezidierten, aber flexiblen Zeitplanung entstand zu keiner Zeit Leerlauf und die Entwicklung von klaren Zielstrukturen gelang hervorragend. Der Moderator verstand es dabei ausgezeichnet, den Prozess sehr effektiv und zielführend mit hohem Gewinn zu moderieren und zu steuern.“ (Stefanie Hahne, Netzwerkmoderatorin im Projekt „Potentiale entwickeln – Schulen stärken“, Essen, 04/2017)